Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet

Syrien ist ja gerade in aller Munde, wobei die Berichte in Fernsehen und Presse nicht unbedingt hilfreich sind, um sich ein Urteil zu bilden. Da kommt das Buch von Michael Lüders für mich gerade richtig. Wer die heutige Situation im Nahen und Mittleren Osten wirklich verstehen will, muss sich mit der kolonialen Geschichte und der Rolle der westlichen Politik auseinandersetzen. Dazu bietet das Buch einen guten Überblick.

Es wird deutlich, dass die Aussenpolitik der westlichen Staaten nicht von westlichen  Werten geprägt ist, sondern schlicht von geopolitischen Interessen. Das ist als solches nun nichts unbedingt Neues, aber Lüders untermauert das mit Fakten.

Natürlich geht es in dieser Region auch immer um Öl und Gas. Wenn man sich diesen Artikel oder dort auch einfach nur die Grafik der geplanten Pipelines  durch Syrien ansieht, bekommt man einen anderen,  Blick für auf die Nachrichten, die etwa die Tagesschau verbreitet, oder die man in den ewig gleichen Talkshows vorgesetzt bekommt.

Diese Nachrichten sind sowieso nur für das gemeine Volk, untereinander ist man viel offener, wie zum Beispiel dieser Artikel von Robert F. Kennedy Jr, zeigt, über den auch die TAZ berichtet.

Für mich auch lesenswert ein spanischer Blogbeitrag La guerra de Siria, algo mas que Yihadistas y Dictadores.

Und zum Schluss eine Stunde Geschichtsunterricht:

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