Kleiner Ausflug zum Cap de Creus

CadaquesIn Banyoles Regen, aber wir hoffen darauf, dass es an der Küste ganz anders aussieht, als wir zu unserer Fahrt zum Cap de Creus aufbrechen. Vorher noch ein kleiner Abstecher zum Weingut La Vinyeta, um ein paar Flaschen Wein zu kaufen und unseren grossen Besuch im Januar anzukündigen. Tatsächlich haben wir Glück, nicht dass es strahlender Sonnenschein wäre, aber es ist auch nicht besonders kalt. Dafür windig, weswegen wir unseren Kaffee in Cadaqués doch in einem verglasten Vorbau mit Blick aufs Meer nehmen. Dann hinaus zum Cap, enge Strassen und oben ein fantastischer Ausblick. Da muss man öfter hin.

Cap de CreusCap de Creus

Auf dem Rückweg Mittagessen in Cadaqués in einem gemütlichen Restaurant, einfach, aber wirklich gut.

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Pessebres Vivents in Fontcoberta

See im DezemberAm Feiertag nach Fontcoberta, wo eines der zahlreichen Pessebres Vivents dargestellt wird. Das kann man sich als lebendes Krippenspiel vorstellen, durch das Heerscharen von Menschen hindurchwandern. Die Darstellerinnen und Darsteller rekrutieren sich aus der Bevölkerung und den meisten macht es offensichtlich grossen Spass. Sollte man sich einmal angeschaut haben, aber einmal reicht auch.

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Solidaritätsfest für Gambia

Szene aus dem TheaterstückEins von drei Solidaritätsfesten der Banyoles Solidária. Etwa 40 Leute kommen ins Centre Civic von Porqueres, um ein Theaterstück anzusehen, das sich mit der Situation von Immigranten in Catalunya und speziell mit deren Schwierigkeiten mit der katalanischen Sprache auseinandersetzt. Der Hauptdarsteller, ein junger Mann aus Gambia, auf der Bühne beeindruckend. Den Anwesenden gefällt es, aber es sind wie so oft auf solchen Veranstaltungen die Insider, die sich mit den Problemen sowieso auseinandersetzen. Schade.

Mit dem Centre d’Estudis nach Briolf

Romanische Kirche von BriolfSonntagmorgen ein kleiner Ausflug nach Briolf, organisiert vom Centre d’Estudis Comarcals de Banyoles, die immer wieder Vorträge und Ausflüge organisieren. Erstaunliche 140 Menschen kommen, um an diesem Ausflug teilzunehmen. Wir treffen uns an einem Parkplatz in der Nähe von Sant Miquel de Campmajor und besichtigen zunächst das Castell de Roca, das heute eine kleine Herberge beinhaltet. Von dort aus hinauf zur ehemaligen Kirche von Briolf. Briolf datiert aus dem 11. Jahrhundert als Teil einer Grenzbefestigung und war bis Anfang des 20. Jahrhunderts wohl ein kleines Dorf, heute aber nur noch eine Ruine. Zwschen den einzelnen Stationen, Vorträge über die Geologie und Geschichte dieser Gegend. Leider verstehe ich nur Bruchteile, da des Katalanischen nicht mächtig.

Die GPS-Daten liegen wie immer auf der Seite von GPS-Tour.info

Ausflug nach Portbou

PortbouHeute ein kleiner Ausflug mit Freunden nach Portbou, wo ich vor einiger Zeit schon einmal war.Portbou ist der letzte Ort an der Küste vor Frankreich und wenn man mit dem Zug unterwegs war. war es   lange Zeit der zentrale Umstiegspunkt auf dem Weg nach Spanien. Seit der Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke 2010, die an Portbou vorbeiführt, ist  der Bahnhof aber nicht mehr ganz so wichtig.

Wenn man heute in Portbou Station macht, dann wahrscheinlich wegen Walter Benjamin, der hier starb und dessen Gedenken durch zahlreiche Tafeln im Ort, durch einen Walter Benjamin Pfad und ein Denkmal am Friedhof hochgehalten wird. Das lässt sich auch in dem Blog von Helmut Wiesenthal nachlesen.

Während des Bürgerkrieges überquerten ca. 100.000 Republikaner die Grenze bei Portbou nach Frankreich, um anschliessend im Konzentrationslagern von Argelès sur Mer zu landen Die Geschichte dieser und der 400.000 anderen Flüchtlinge lässt sich im Museum Memorial de L’Exili in La Jonquera erkunden.

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Asunción de la Virgen

Inschrift auf dem Pass ywischen Frankreich und Spanien15. August, Asunción de la Virgen (Maria Himmelfahrt), ein wichtiger Feiertag in Spanein und natürlich auch in Banyoles. Den ganzen Tag irgendwelche Umzüge, Veranstaltungen und sonstige Events. Ich betrachte die Gegants von unserem Balkon aus und abends auf dem Plaza Mayor erst eine Sardana Kapelle, dann ab 23.30 ein zünftiges Rockkonzert. Dazwischen pendle ich zum Plaza del Teatre, wo eine andere Gruppe spielt. Alle Bars sind restlos gefüllt, schwer einen Platz zu bekommen, dazwischen wuseln kleine Kids, die in Spanien einen andere Schlafrhythmus zu haben scheinen.