Memoria Pública

Die Zeitung Público betreibt einen Blog mit dem Ziel Dokumente aufzuarbeiten, die Baltasar Garzón im Rahmen seiner Ermittlungen gegen den Franquismus gesammelt hatte. Er tat dies nachdem 2008 bekannt geworden war, dass das franquistische Regime eine systematische physische Vernichtung seiner Gegener während und in den Jahren nach dem Bürgerkrieg geplant hatte.

Este proyecto es un homenaje a las víctimas del franquismo que pretende ayudar a familiares, amigos y a todo aquel interesado en la memoria histórica a encontrar información sobre los desaparecidos.

Se trata de la mayor iniciativa de periodismo participativo realizada hasta la fecha. Un proyecto siempre vivo pero inacabado -como la propia investigación de los crímenes del franquismo- y abierto a la colaboración ciudadana.

Todos los lectores están invitados a participar para aportar datos y correcciones sobre los  desaparecidos o sobre cualquier material fotográfico o documental que consideren interesante. Asimismo, todos los documentos del sumario se pondrán a disposición del público para quien quiera colaborar en la ingente tarea de localizar, valorar, clasificar y asociar la información relevante que contribuya a rescatar la memoria de las víctimas.

Eine thematisch ähnliche Seite ist die der Asociación de la recuperacion de la memoria historica.

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Banyoles Februar 2012

Plata Mayor im Februar Vom 2012-02-25 bis 2012-02-29 in Banyoles. Hinfahrt diesmal mit dem Zug für ca. 210 €, weil an einem Samstag kein passender Flug angeboten wird. Rückflug am Mittwoch wie gewohnt für ca. 40 €. Die Zugfahrt ist eigentlich ganz nett, man startet um 6.40 in Mannheim mit dem ICE nach Paris Est, quert nach der Ankunft um 09.50 die Stadt und fährt vom Gare de Lyon um 14.07 Richtung Figueres ab. In Figueres um 19.40 angelangt, steigt man noch einmal um Richtung Girona, um dann den Bus nach Banyoles zu nehmen. Alles in allem ist man etwa so lange unterwegs wie mit dem Auto, aber natürlich ungleich bequemer. Will man den Aufenthalt in Paris etwas abkürzen, so reicht auch noch der Zug ab 09.40 von Mannheim. In Banyoles 20 Grad und fast schon Frühling. Ich sitze in der Sonne und geniesse das Leben.

Spanien

In Spanien dagegen nichts Neues unter der Sonne. In der El País lese ich, dass Público seine Druckausgabe einstellt und künftig nur noch im Internet erscheinen wird. Público war vor einigen Jahren als linke Alternative zur El País gegründet worden und muss nun Insolvenz anmelden. Der ganze Zeitungsmarkt leidet unter der Krise und den daraus resultierenden Anzeigenverlusten.

Die Prozesse gegen Baltasar Garzón sind vorläufig abgeschlossen. Garzón hat 2:1 gewonnen, aber das wird ihm nicht viel nützen. Zwei Prozesse endeten mit Freispruch, wobei die Begründungen nicht gerade ein positives Licht auf die spanische Justiz werfen. In dem einen, den er verlor, hat er 11 Jahre Berufsverbot kassiert.

In Barcelona eröffnet der Mobile World Congress, den die Stadt gegen die Konkurrenz unter anderem von München gewonnen hat. Bis 2018 soll dazu ein Museum und ein Laboratorium entstehen. 60.000 Menschen sind bei diesem Kongress, ich dagegen gehe lieber ins Kino nach Girona und sehe mir J.Edgar an.

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Banyoles Januar 2012

Plaza MayorIn Banyoles, vom 2012-11-13 bis 2012-01-18. Mit dem Flieger für etwa 40 € mit Ryanair von Baden-Baden. Hinflug wie immer morgens sehr früh, der Rückflug ist abends. Beim Rückflug das, was ich schon lange erwartet habe, die Sitzreihen am Notausgang sind reserviert und müssen gegen Gebühr extra gebucht werden. Das Wetter etwa 16 Grad, sonnig, nicht kuschelig warm, aber doch ein Unterschied zum nasskalten Winter in Mannheim.Im Bahnhof in Girona ein Infostand zu der Bahnstrecke Figueras – Madrid, die Ende des Jahres fertig sein soll.
Das wird die Attraktivität der Gegend hier noch enmal erhöhen, ob der geplante Ausbau der Bahnstrecken allerdings weiter verfolgt wird, ist unklar. Habe schon lange nichts mehr davon gehört.In Banyoles nichts Neues unter der Sonne, ein ruhiges Wochende.

Spanien

Nun hat die konservative Regierung ihre Pläne vorgestellt, als erstes eine Steuererhöhung, obwohl das im Wahlkampf kategorisch ausgeschlossen wurde. Die Begründung überrascht nicht, das Defizit sei grösser als die bisherige Regierung zugegeben hätte, klar, was auch sonst? An allen Grausamkeiten der nächsten Monate wird noch die die sozialistische Regierung schuld sein. Natürlich darf auch eine Arbeitsmarktreform nicht fehlen.

Weitere Ankündigungen: Das Gesetz zum Schutz der Küste wird ‚reformiert‘, die Umwelt soll nicht weiter die ökonomische Entwicklung bremsen. Die regionalen Fernsehsender sollen privatisiert werden. Alles in allem das übliche Programm der Umverteilung.

Rajoy inszeniert sich dabei sehr geschickt, die Ankündigungen der Kürzungen überlässt er seinen Ministerinnen und Ministern, er ist der Mann, der über den Dingen steht und unabhängig ist.

Währenddessen beginnt in Madrid der Prozess gegen Baltasar Garzón. Er ist angeklagt, weil er in einem valencianischen Korruptionsfall den Telefonverkehr der Beteiligten abhören liess. Dabei wurden auch Gespräche mit ihren Verteidigern mitgeschnitten. Die Ankläger fordern, ihn aus dem Justizapparat zu entfernen. Wenn Garzón diesen Prozess übersteht, hat er noch zwei weitere vor sich. Einen wegen der Verfolgung von Verbrechen in der Franco-Zeit, die nach Ansicht seiner Ankläger durch eine Amnestie nicht mehr justiziabel sind und den anderen wegen angeblicher Entgegennahme von Geschenken auf einer Reise nach New York. Das kann alles noch sehr spannend werden.

Fussball und Kino

Fussball in BanyolesAm Sonntag zum ersten Mal auf dem Fussballplatz zu einem Spiel des CD Banyoles. Der Club spielt in der zweiten katalanischen Liga und tritt heute gegen RIUDELLOTS an. Zwei schnelle Tore verhelfen Banyoles zu einem 2:1 Sieg.

Danach mit dem Bus nach Girona ins Kino. La voz dormida, ein sehr bewegender Film über die Zeit nach der Niederlage der Republik.

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