Drawing Conclusions

Donna Leon veröffentlicht jedes Jahr einen neuen Roman um Comissario Brunetti und jedes Jahr scheint sie das gemeine Verbrechen weniger zu interessieren. Diesmal geht es um das Ableben einer Frau, die vordergründig an einem Herzinfarkt verschieden ist. Um diesen Plot herum entwickelt Leon verschiedene Handlungsstränge, die sich mit den Zuständen der intalienischen Gesellschaft beschäftigen und die eigentliche Kriminalität behandeln. Dazu noch längliche Bechreibungen des Familienlebens von Brunetti und fertig ist die diesjährige Augabe. Eigentlich alles vorhersagbar. Warum ich dann doch jedes Jahr zu dem neuen Band greife? Man hat halt schlechte Gewohnheiten, von denen man dennoch nicht lassen kann.

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A Question of Belief

Seit Jahren lese ich die Krimis von Donna Leon. Sie bieten nichts Neues mehr, aber man kann auch nicht davon lassen, eine alte Gewohnheit eben. Nun A Question of Belief mit etwas Verspätung, weil man ja auch noch anderes zu lesen hat. Zwei Fälle, ein Mord an einem Gerichtsdiener, der zunächst in die Niederungen der italienischen Justiz führt, sich aber dann als gewöhnlicher Kriminalfall herausstellt. Und ein Trickbetrüger, der unbestraft bleibt, weil mit einflussreichen Kreisen verbandelt. Gewohnte Qualität, das Verbrechen steht weniger im Mittelpunkt als die Kritik an der gegenwärtigen italienischen Wirklichkeit.