Planes para manana

Und noch einmal Filmwoche. Planes para manana (Spanien 2010) von Juana Macías. Drei Frauen, die vor Entscheidungen stehen, die ihr Leben verändern würden. Ines ist schwanger, Antonia will ihren Mann verlassen, Marian will sich endgültig von ihrem gewalttätigen Mann lösen. Der Film zeigt diese Frauen in ihren Entscheidungssituationen und die Umstände. die diese Entscheidungen beeinflussen. Männer kommen nicht gut weg in diesem Film.

Macias kommt vom Kurzflim, was man dem Film auch ansieht. Die Geschichten eigentlich unabhängig voneinander, verwoben durch äußere Umstände. Erinnert stark an das Konzept, das Alejandro González Iñárritu in yseinen Filmen verfolgt. Ach ja, und dann ist noch die 15 jährige Mónica, die dem Film am Schluss eine Wendung ins Optimistische gibt.

Advertisements

Eva y Lola

Filmwoche, die zweite. Heute Eva y Lola von Sabrina Farji, ein argentinischer Film, der sich mit den Auswirkungen der Militärdiktatur auseinandersetzt. Trotz der flippigen Szenen ein mich extrem berührender Film. In dem anschliessenden Gespräch antwortet Sabrina Farji sehr klug und engagiert. Man spürt, dass ihr dieser Film ein Anliegen war. Die offizielle Geschichte, ein Film, den ich vor Jahren gesehen habe, an den ich aber heute noch zurückdenke, behandelt das gleiche Thema.

La vida de los peces

Mein erster Film  der diesjährigen Internationalen Filmwoche Mannheim-Heidelberg.  Im Discovery Trail ein Film von Matias Bize, von dem ich schon Sábado und En la cama gesehen habe. Andrés kehrt nach 10 Jahren auf einen kurzen Besuch in seine Heimat und zu seinen Freunden zurück. Er trifft seine ehemalige Freundin und hofft auf eine zweite Chance, weiss aber auch, dass es sie nicht geben wird. Ein Film über verlorene Vertrautheit, Verlust  und Fremdheit, grossartig umgesetzt in Bilder und eine aufregende Filmmusik.