La Guyaba

Mein letzter Film der Internationalen Filmwoche Mannheim 2013 la Guyaba. Argentinische Filme, zumindest die, die ich kenne gehen oft ans Eingemachte. Dieser auch, Menschenhandel und Zwangsprostitution, ein hartes Thema, aber filmisch Klasse umgesetzt, wenn man den Schluß ausnimmt.

Advertisements

InRealLife

Für mich letzter Tag Internationale Filmwoche Mannheim 2013. In Real Life, ein Film über das Internet, den Umgang damit und die Auswirkungen auf gesellschaftliche Verhältnisse und individuelle Verhaltensweisen. Ein echter Lehrfilm, der in knapp 90 Minuten zusammenfasst, wie sich unser Leben bereits verändert hat.

Melaza

Und noch einmal Internationale
Filmwoche Mannheim 2013. Melaza, ein Film aus Kuba von Carlos Lechuga. Eine Mischung aus 100 Jahre Einsamkeit und Warten auf Godot. Ein Dorf wartet darauf, dass die Zuckerfabrik wieder aufmacht, die aus nicht näher erläuterten Gründen geschlossen ist. Auch sonst funktioniert nichts, ausser, dass pünktlich die Parteizeitungen von einem Flugzeug abgeworfen werden und der Propagandawagen regelmässig durch das Dorf fährt und die Bevölkerung zur Verteidigung der revolutionären Errungenschaften aufgerufen wird. Wer die kubanische Revolution liebt und depressiv werden will, sollte sich diesen Film ansehen.

Man wünscht sich die UdSSR zurück.

Apple Stories

Und weiter geht es in der Internationalen Filmwoche Mannheim 2013. Dieses Jahr gibt es ja einige Filme zum und um das Thema IT und gesellschaftliche Auswirkungen.  Apple Stories beleuchtet den Hype um die Marke des angebissenen Apfels und geht auf Produktionsbedingungen ein, Nicht, dass ich Apple verteidigen wollte, aber man hätte den gleichen Film auch über jede andere Firma drehen können, die Produkte herstellt, deren Marktwert sich aus dem Image speist.

Les adieux a la reine

Internationale Filmwoche Mannheim 2013. Der nächste Film Les adieux à la reine. Drei Tage in Versailles aus der Sicht einer Bediensteten von Marie Antoinette. Das Volk hat gerade die Bastille gestürmt und dieses Ereignis bringt den wohlgeplanten Ablauf am Hof gehörig durcheinander. Gut gezeichnete Figuren und interessante Kamerafahrten durch Versailles, die eine Atmosphäre erzeugen, von der man sich vorstellen kann, dass sie so war.

We steal secrets

Mein zweiter Film der Internationalen Filmwoche Mannheim 2013. We steal secrets The Story of Wikileaks von Alex Gibney. Diesmal ist das Kino voll, geringer Altersdurchschnitt, wohl dem Thea entsprechend. Der Dokumentarfilm zeigt eigentlich zwei Porträts von Menschen, die im Zusammenhang mit dem den Aufstieg von Wikileaks stehen, Chelsea Manning und Julian Assange. Die Darstellung von Manning geht sehr in die Tiefe, auch wenn die Motive, die zu der Enthüllung führten nicht klar werden. Interessant auch, wie einfach es offensichtlich für Manning war, die später veröffentlichten Informationen zu beschaffen. Von Datensicherheit verstehen (oder halten) die Betroffenen wohl nichts.

Alexander

Internationale Filmwoche Mannheim 2013. Start mit einem Monumentalepos von Oliver Stone-. Kurz die Story: Eine Boy Group unter der Führung eines Schwulen mit Mutterkomplex zieht in de Welt hinaus, um Spass zu haben. Irgendwann merken sie, dass auch sie älter werden und dass Spass haben nicht alles ist. Ach ja, heisst Alexander der Film und zeigt grandiose Bilder und Schlachtszenen, aber wenig über die historischen Hintergründe.
Wenig Besucher, mag aber auch an der frühen Morgenzeit und dem Film liegen, der ja nicht gerade protytypisch für die Filmwoche ist.