Niemandsland

Mein letzter Film einer -diesmal aus verschiedenen Gründen sehr kurzen-  Mannheimer Filmwoche. Niemandsland, ein Dokumentarfilm über das Benjamin Franklin Village, das über Jahrzehnte eine Wohnsiedlung amerikanischer Soldaten war und nun vor einer neuen Nutzung steht.

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The Poets

Nächster Film der Mannheimer Filmwoche mit The Poets.  Ein beeindruckender Dokumentarfilm über zwei afrikanische Autoren, Niyi Osundare und Syl Cheney-Coker. Inzwischen leben beide in New York, aber für diesen Film sind sie nach Afrika zurück gekehrt und führen uns mit diesem Film durch ihre Kindheit und die heutige Wirklichkeit ihrer jeweiligen Geburtsländer Sierra Leone und Nigeria.

The Poets from IFFMH on Vimeo.

In Zeiten des abnehmenden Lichts

Zweiter Film bei  der Filmwoche in Ludwigshafen. Die letzten Tage der DDR, präzise nachgestellt in diesem Film von Matti Geschonneck. Man erfährt nicht unbedingt viel, warum die DDR zurückerobert wurde, aber man bekommt einiges mit von der Stimmungslage, in der sich die alten Kämpferinnen und Kämpfer befinden und deren Töchter und Söhne. Die Überzeugung ist geronnen zu Schlagworten und die Ideen sind ausgegangen in der langen Auseinandersetzung mit einem scheinbar übermächtigen Gegner, den man nicht mehr zu besiegen, sondern nachzuahmen versucht. Lehrmaterial für alle jene, die den nächsten Versuch starten werden.

You’ll never walk alone

Heute Start in die Filmwoche in Ludwigshafen. Dort werden ja meist Mainstream Filme gezeigt, die bereits im Kino oder Fernsehen gelaufen sind. Also ideale Voraussetzungen, um Filme nachzuholen, die man verpasst hat. Heute You’ll never walk alone von Stefan Krol.

Warum ist man nach wie vor so fasziniert vom Fussball, obwohl er inzwischen zu einer Kommerzmaschine von wide4rwärtigem Ausmass verkommen ist? Der Film findet eine Antwort: Fussball -ebenso wie Musik- sind kulturelle Phänomene, Rituale, die die Menschen über alle Grenzen hinweg verbinden. Joachim Krol zeigt das anhand seiner Reise entlang der Kulthymne von Liverpool, die inzwischen in vielen anderen Stadien gesungen wird. Insbesondere auch in Dortmund, dem  Verein, dem sich Krol zugehörig fühlt.  Fantastische Bilder und interessante Interviews zeigen, ganz können sie uns den Fussball nicht wegnehmen.