Klimakriege

klimakriegeKlimakriege: Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird von Harald Welzer beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels. Die menschliche Zivilisation wird nicht an ökologischen Katastrophen zugrunde gehen. vorher kommen die sozialen Konflikte, die von den Klimaveränderungen angestossen werden. Auseinandersetzungen um Ressourcen, Völkerwanderungen, all das wird nicht friedlich ablaufen, wie Welzer eindrucksvoll beschreibt.

Das Buch untersucht dabei auch die Frage, wie sich Menschen  mit ihrer Umwelt in ihrer Wahrnehmung und ihren Werten verändern, ohne es selbst zu bemerken, die sogenannten shifting baselines.  Er gibt der Gewalt eine grosse Zukunft, weil sie wieder gesellschaftsfähig wird und man kann ihm darin folgen, dass die relativ friedliche Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Fall der Sowjetunion eher die Ausnahme war. Insgesamt ein Buch, das nicht wie so viele andere darauf abhebt, was der Einzelne tun sollte oder könnte -meist eh Placebos-, sondern das die Ursachen und möglichen Folgen der Klimakries nüchtern beschreibt.

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Verkehr. Umwelt. Klima

Wenn man sich mal wieder Gedanken macht, wofür der Staat sein Geld ausgibt, dann sollte man in dem Buch von Winfried Wolf nachlesen, auf welche Summen sich die externen Kosten der Autogesellschaft belaufen.Er beziffert sie auf etwa 10% des Bruttoinlandsprodukts (BIP), beinhaltend Ressourcenverbrauch von Landschaft, Energieverbrauch, Auswirkungen auf Klima. Auch wenn man da  noch das ein oder andere Prozent runter-oder raufrechnen kann, an dem enormen Anteil eines Systems, das darüber  hinaus noch ca. 35 Mio Tote seit 1900 verursacht hat, kommt man nicht herum. , Warum wehren sich nicht mehr Menschen dagegen? Bringt das Auto so viele individuelle Vorteile, dass man die enormen gesellschaftlichen Nachteile in Kauf nimmt?